Es gibt kein Zurück! Ohne uns keine Zukunft!
Warum ein Leipziger Frauen*FLINTA*Festival 2026?
Wir schließen uns zusammen und kämpfen für eine gerechte Zukunft! Wir setzen uns ein gegen jede Form von patriarchaler Gewalt und gegen jede Form von Benachteiligung aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter und sozioökonomischen Status.
Unser Ziel ist: Gewalt überwinden!
Wir stehen solidarisch gegen jegliche Form von Gewalt gegen Frauen*, Lesben, Inter, Nicht-binäre, Trans und Agender Personen (FLINTA)!
Solidarität in Zeiten von Pandemien, Kriegen und Klimakrisen ist existenziell! Wir setzen uns ein für die bewusste Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft, in der wir alle gleiche Rechte und Chancen haben.
Krieg ist die äußerste Form von Gewalt. Davon sind Mädchen, Frauen*FLINTA und queere Menschen besonders bedroht. Sie sind besonders betroffen und angreifbar in Kriegsgebieten und auf der Flucht. Wir rufen zur Unterstützung all jener auf, die momentan unter den Folgen leiden.
Wir solidarisieren uns mit allen Ländern und Völkern/Volksgruppen, denen das Existenzrecht aus nationalistisch religiösen Abwertungen abgesprochen wird und unterstützen einen Dialog, der auf ein menschliches, friedliches, gewaltfreies Miteinander abzielt.
Gemeinsame Kämpfe verbinden!
Wir positionieren uns für einen offenen Dialog, um gemeinsam klare Forderungen zu stellen.
Feminismus hat viele Gesichter – und die Vielfalt feministischer Strömungen und Bewegungen ist ein Gewinn. Wenn wir respektvoll und anerkennend streiten und diskutieren, können wir uns auch gemeinsam weiterentwickeln und Spaltungen entgegenwirken.
Wir teilen Perspektiven, Wissen und Erfahrungen! Unsere Vielfalt ist unsere Stärke.
Wir haben nicht alle die gleichen Startbedingungen in dieser Gesellschaft. Wir sind als Frauen und FLINTA aufgrund geschlechtlicher Zuschreibungen von sexistischen Diskriminierungen und Praktiken betroffen. Hinzu kommen Mehrfachdiskriminierungen, die rassistisch, ableistisch (Diskriminierung aufgrund von Behinderung), klassistisch, trans- & queerfeindlich oder aufgrund des Lebensalters Vorurteile und Ausschlüsse produzieren. Daher ist es wichtig, dass wir uns solidarisieren, einander zuhören, Erfahrungen wahrnehmen, Wissen anerkennen und Perspektiven erweitern.
Feministische Bündnisse schließen!
Wir vertiefen Netzwerke mit allen, die für dieselben Ziele kämpfen. Gemeinsam sind wir stärker.
Zunehmenden nationalistischen Angriffen auf feministische und gleichstellungsorientierte Bewegungen stellen wir uns gemeinsam entgegen – in einer Welt, in der konservative und nationalistische Kräfte an Einfluss gewinnen. Daher rufen wir auf, Bündnisse auf einem Fundament von Respekt und Toleranz zu schließen und zu stärken, um für eine Zukunft ohne Gewalt und rechten Terror einzutreten!
Für ein Leben ohne Angst!
Unser Ziel ist die Gestaltung eines lebenswerten und selbstbestimmten gewaltfreien Alltages für alle!
Artikel 3 des Grundgesetzes, muss umgesetzt werden: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. (…) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“